Samstag, 26. Mai 2007
chinesische köstlichkeit
dass die chinesen gerne hund, schildkröte, heuschrecken und auch entenhirn essen, ist ja allgemein bekannt. doch nicht nur in sachen fleischgerichte sind die chinesen merkwürdig sondern auch in sachen süßes. so essen sie mit vorliebe erbseneis. ja richtig,ERBSENeis! das eis an sich sieht von der farbe aus, als wäre es bereits mehrmals gegessen worden und macht nicht unbedingt appetit drauf. doch ich ahne, dass mein typ das bestimmt probieren wird, wenn er hier ist.... ekelhaft.
sommerpalast
gestern war wieder einmal sightseeing angesagt. dieses mal gings zum sommerpalast und dafür hatten kathirn und ich uns den richtigen tag ausgesucht. sonne pur, so um die 35°C und nur ein bisschen wind. der himmel war ziemlich klar, was in beijing eigentlich sehr untypisch ist. nach einer kurzen stärkung im starbucks haben wir uns in ein taxi geschwungen und sind zum sommerpalast gefahren. und was soll ich sagen? es war herrlich. das areal umfasst viele tempel, hallen und pavillions und liegt direkt an einem großen see. wir sind von einem palast zum nächsten und ich war wirklich erstaunt, wie schön alles hergerichtet war. einige hallen durften zwar nicht betreten werden aber auch so hatten wir genug zum bestaunen. um den haupttempel, den pavillon des buddhistischen wohlgeruchs (foxiang ge), anzuschauen, mussten wir einen kleinen, aber ziemlich steilen berg hoch. spätestens da merkte ich, dass ich für den ausflug die falschen schuhe gewählt hatte. aber ich hab hier nun mal keine sneaker, die zum dem rock gepasst hätten.... aber das lässt sich ja noch ändern :-) trotz schmerzen in den füßen und einer halben klettertour habe ich mich aber dennoch gut geschlagen. eine weitere sehenswürdigkeit, die ich sehr beeindrucknd fand, war das 1750 erbaute mamorboot (shi fang), dass im see anliegt und ein symbol fü die stabilität des qing-regimes darstellte. von dort ging es mit einem boot zum südlichen sees, wo wir über die 17-bogen-brücke (siqikong qiao) gegangen sind und einen tollen blick zum gegenüberliegenden ufer mit den ganzen pavillons hatten. da es mittlerweile schon auf den abend zuging, und weder kathrins noch meine füße uns mehr tragen wollten, habe wir uns auf den rückweg gemacht. das ganze gebiet um den sommerpalast ist jedoch so umfangreich, dass wir uns gerade mal die hälfte angucken konnten und so ist ein weiterer ausflug zum sommerpalast bereits fest eingeplant.
bald ruhe?
ich habs beim micha gelesen und wollte es meinen blog-lesern natürlich nicht vorenthalten: hupen wird in china bald verboten. steht in der welt-online:
Wer auf die Hupe drückt, muss zahlen
Shanghai ist eine der lautesten Städte in China. Deshalb soll nun Ruhe einkehren. Ab nächsten Monat wird das Hupen unter Strafe gestellt. Wer weiterhin Lärm macht, muss zahlen. Auch die Polizei ist von der neuen Regel betroffen.
In der Innenstadt Shanghais soll ab nächstem Monat das Hupen aufhören. Dies ist ein Versuch, den Lärm in einer der lautesten Städte Chinas zu reduzieren.
Fahrer von Autos, Mopeds und Motorrädern müssen umgerechnet mindestens zehn Euro Strafe bezahlen, wenn sie auf die Hupe drücken, berichten verschiedene chinesische Zeitungen. Auch Polizei-Autos müssen sich an die Ruheverordnung halten, wenn nicht ein absoluter Notfall den Einsatz von Sirene und Blaulicht erfordert.
Ständiger Lärm vermindert die Lebensqualität in der 20-Millionen-Einwohner-Metropole enorm. Die Hupe ist im Dauereinsatz, da ein Großteil der Bevölkerung in der engen Innenstadt lebt und die Autofahrer sich möglichst schnell durch das Gewimmel schlängeln möchten. Auch die Bauarbeiten in eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt, die rund um die Uhr andauern, produzieren einen unerträglichen Geräuschpegel.
hoffentlich führen sie das in beijing auch bald ein - mir würde das auch mehr lebensqualität geben....
Wer auf die Hupe drückt, muss zahlen
Shanghai ist eine der lautesten Städte in China. Deshalb soll nun Ruhe einkehren. Ab nächsten Monat wird das Hupen unter Strafe gestellt. Wer weiterhin Lärm macht, muss zahlen. Auch die Polizei ist von der neuen Regel betroffen.
In der Innenstadt Shanghais soll ab nächstem Monat das Hupen aufhören. Dies ist ein Versuch, den Lärm in einer der lautesten Städte Chinas zu reduzieren.
Fahrer von Autos, Mopeds und Motorrädern müssen umgerechnet mindestens zehn Euro Strafe bezahlen, wenn sie auf die Hupe drücken, berichten verschiedene chinesische Zeitungen. Auch Polizei-Autos müssen sich an die Ruheverordnung halten, wenn nicht ein absoluter Notfall den Einsatz von Sirene und Blaulicht erfordert.
Ständiger Lärm vermindert die Lebensqualität in der 20-Millionen-Einwohner-Metropole enorm. Die Hupe ist im Dauereinsatz, da ein Großteil der Bevölkerung in der engen Innenstadt lebt und die Autofahrer sich möglichst schnell durch das Gewimmel schlängeln möchten. Auch die Bauarbeiten in eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt, die rund um die Uhr andauern, produzieren einen unerträglichen Geräuschpegel.
hoffentlich führen sie das in beijing auch bald ein - mir würde das auch mehr lebensqualität geben....
pretty woman
was machen mädchen, wenn sie langeweile haben oder auch einfach nur so zum spaß? richtig, shoppen. und das kann man hier in beijing reichlich. sehr zum ärger für meinen geldbeutel gibt es in dem apartmentkomplex wo ich wohne eine shopping-mall. und natürlich musste die ertsmal ausprobiert werden. eigentlich wollte ich gar nichts kaufen, sondern bin mit der devise "nur gucken nix kaufen" dort reingegangen. leider hat das aber nicht so ganz geklappt - dabei habe ich mich so wacker geschlagen. es hat mindestens eine stunde gedauert, bis ich mich dazu entschlossen hatte, überhaupt was anzuprobieren. ich war mit ein paar anderen in einer boutipue und um uns herum hatte sich bereits eine schar von verkäuferinnen geschart. ich habe mir dann eine hose vom hacken genommen, um sie später anzuprobieren. im gleichen moment wurde sie mir dann von einer eifrigen chinesischen verkäuferin wieder weggenommen. ich wollte schon laut protestieren - was jedoch wohl nichts genutzt hätte, da die verkäuferin weder deutsch noch englisch verstanden hat - bis ich gemerkt habe, dass sie die hose für mich tragen wollte. also gut, hatte ich ja auch nichts gegen. fortan ist sie dann die ganze zeit hinter mir her gewackelt und hat mir sachen hingehalten, die ich auch probieren sollte. das war ganz schön ungewohnt, weil wenn man wie ich in deutschland zum größten teil bei h&m shoppen geht, nie soviel aufmerksamkeit von dem verkaufspersonal bekommt. ich fand es mit der zeit dann richtig gut, dass ich eine persönliche klamotten-trägerin hatte. so habe ich das mit der zeit auch voll ausgekostet und nur noch mit dem finger aus das eine shirt und auf die nächste hose gezeigt. richtig toll. mir wurden dann auch nach und nach die sachen in die umkleide gereicht, wobei mir auch immer der vorhang zugemacht wurde. was für ein service..... als ich dann die klamotten anhatte - natürlich in der kombination, wie es mir aufgetragen wurde - kamen fünf verkäufer und zuppelten an mir rum, bis alles richtig saß. mir wurden schuhe gereicht, die ich anziehen sollte, damit das outfit auch perfekt war. ich fands herrlich! wer den film 'pretty woman' kennt, in dem sich julia roberts beim shoppen austoben darf und richard gere ein großes vermögen investiert hat, kann sich vorstellen wie ich mich gefühlt habe....nur leider war niemand bereit für mich ein großes vermögen auszugeben. gekauft habe ich aber trotzdem was.....und wie immer viel zu viel.
Dienstag, 22. Mai 2007
grau
heute ist es den ganzen tag schon grau in grau. sichtweite ungefähr 50 meter und es regnet wie aus eimern. aber natürlich hat es erst angefangen zu regnen, als ich auf dem weg zur arbeit im taxi saß und ich weder jacke, noch schirm dabei hatte. toll.
sightseeing
am letzten samstag habe ich mich endlich mal daran begeben auf sightseeingtour in beijing zu gehen. nachdem ich im büro jeden tag gefragt worden bin, was ich denn nun schon von der stadt gesehen habe und ich jedes mal nur mit diversen einkaufscentren antworten konnte, war es mal höchste zeit meinen horizont zu erweiteren.
wir hatten uns dafür einen richtig schönen tag ausgesucht, denn die sonne schien und der himmel war blau - was sonst sehr untypisch für beijing ist. wir beschlossen in die innenstadt zu fahren und uns als erstes den konfuziustempel anzuschauen. leider wird der momentan resaturiert, wie so viele andere bauwerke in beijing auch. es steht ja olympia vor der tür und da will sich die stadt wohl vorher grad noch mal schick machen. wir haben uns dann ein wenig umgesehen und sind durch die hutongs spaziert. es ist schon echt erstaunlich, was sich so hinter den häuserblocks verbirgt. es war natürlich interessant das zu sehen, zumal es das wirkliche beijing zeigt, denn so haben die menschen hier früher alle gelebt, bis die ersten hochhäuser gebaut worden sind. aber ich fand es auch echt erschreckend zu sehen, wie ärmlich die menschen hier leben.
nachdem wir uns bei mcdonalds gestärkt hatten, hieß unsere nächste station drum / bell tower. als wir davor standen, fand ich die gar nicht so groß, als dass sie sich tower schimpfen dürften. aber ich wurde eines besseren belehrt. als wir ob waren, hatten wir wirklich eine wundervolle aussicht auf die stadt. dabei konnte man deutlich sehen, dass die main city nur aus den hutongs besteht und sich ringsherum ein kreis mit hochhäusern gebildet hat, der wohl immer weiter in die innenstadt drängen wird. ich wäre gerne einmal hier gewesen, als noch keine hochhäuser standen (was ja auch noch nicht so lange her ist) um den vergleich von früher zu heute zu sehen. das muss schon enorm sein. und ich denke, wenn ich in zehn jahren hier wieder herkommen sollte, wird sich ermeut alles verändert haben.
auf dem drum tower haben wir dann noch das schlagen der trommeln angeschaut, was zwar ganz nett war, nur hatte ich mir mehr drunter vorgestellt. fünf mann, die ungefähr zwei minuten getrommelt haben und das wars. naja.
anschliessend haben wir uns eine kleine pause in einer ganz kleinen, rustikalen kneipe gegönnt, die in der mitte nicht überdacht war und wo ein baum in den himmel wuchs. wir haben uns auf das dach, das gleichzeitg auch die terrasse war gesetzt und uns die sonne auf den pansen scheinen lassen. so lässt es sich aushalten :-)
danach gings weiter zum nördlichen behaipark, wo ein kleiner see war und wir uns ein kleines boot (natuerlich mit elektromotor - wer will schon selber treten?) gemietet haben und dann gemütlich übers wasser geschippert sind. herrlich. für einen moment kam ich mir gar nicht so vor als wäre ich in beijing. nur als das bootfahren immer mehr zu einer art autoscooter auf dem see wurde, weil die pekinesen weder auto, noch boot fahren können, wurde ich wieder daran erinnert, wo ich war.... ansonsten war es aber wirklich herrlich dort. am rand des sees liegen restaurants und kneipen und sahen sehr einladend aus. war bestimmt nicht das letzte mal, dass ich da gewesen bin. vor allem abends muss es mit all den lichtern dort sehr schön sein.
nach der bootstour beschlossen wir uns ein bisschen vom sightseeing zu erholen und sind shoppen gegangen. ich habe ordentlich zugeschlagen und mir unter anderem drei paar schuhe gekauft..... wenn das so weitergeht muss ich mir, glaube ich, einen container mieten um alles wieder mit nach hause zu bekommen.....
zu hause wollte ich dann gleich die fünf millionen bilder auf meinen schleppi ziehen, doch die karte war leer. alle bilder futsch. irgendwas war an der kamera nicht richtig eingestellt. ja, sagt es nur: frauen und technik. aber die tina hat auch bilder gemacht und die sind noch alle da - also habe ich noch mal glück gehabt.
wir hatten uns dafür einen richtig schönen tag ausgesucht, denn die sonne schien und der himmel war blau - was sonst sehr untypisch für beijing ist. wir beschlossen in die innenstadt zu fahren und uns als erstes den konfuziustempel anzuschauen. leider wird der momentan resaturiert, wie so viele andere bauwerke in beijing auch. es steht ja olympia vor der tür und da will sich die stadt wohl vorher grad noch mal schick machen. wir haben uns dann ein wenig umgesehen und sind durch die hutongs spaziert. es ist schon echt erstaunlich, was sich so hinter den häuserblocks verbirgt. es war natürlich interessant das zu sehen, zumal es das wirkliche beijing zeigt, denn so haben die menschen hier früher alle gelebt, bis die ersten hochhäuser gebaut worden sind. aber ich fand es auch echt erschreckend zu sehen, wie ärmlich die menschen hier leben.
nachdem wir uns bei mcdonalds gestärkt hatten, hieß unsere nächste station drum / bell tower. als wir davor standen, fand ich die gar nicht so groß, als dass sie sich tower schimpfen dürften. aber ich wurde eines besseren belehrt. als wir ob waren, hatten wir wirklich eine wundervolle aussicht auf die stadt. dabei konnte man deutlich sehen, dass die main city nur aus den hutongs besteht und sich ringsherum ein kreis mit hochhäusern gebildet hat, der wohl immer weiter in die innenstadt drängen wird. ich wäre gerne einmal hier gewesen, als noch keine hochhäuser standen (was ja auch noch nicht so lange her ist) um den vergleich von früher zu heute zu sehen. das muss schon enorm sein. und ich denke, wenn ich in zehn jahren hier wieder herkommen sollte, wird sich ermeut alles verändert haben.
auf dem drum tower haben wir dann noch das schlagen der trommeln angeschaut, was zwar ganz nett war, nur hatte ich mir mehr drunter vorgestellt. fünf mann, die ungefähr zwei minuten getrommelt haben und das wars. naja.
anschliessend haben wir uns eine kleine pause in einer ganz kleinen, rustikalen kneipe gegönnt, die in der mitte nicht überdacht war und wo ein baum in den himmel wuchs. wir haben uns auf das dach, das gleichzeitg auch die terrasse war gesetzt und uns die sonne auf den pansen scheinen lassen. so lässt es sich aushalten :-)
danach gings weiter zum nördlichen behaipark, wo ein kleiner see war und wir uns ein kleines boot (natuerlich mit elektromotor - wer will schon selber treten?) gemietet haben und dann gemütlich übers wasser geschippert sind. herrlich. für einen moment kam ich mir gar nicht so vor als wäre ich in beijing. nur als das bootfahren immer mehr zu einer art autoscooter auf dem see wurde, weil die pekinesen weder auto, noch boot fahren können, wurde ich wieder daran erinnert, wo ich war.... ansonsten war es aber wirklich herrlich dort. am rand des sees liegen restaurants und kneipen und sahen sehr einladend aus. war bestimmt nicht das letzte mal, dass ich da gewesen bin. vor allem abends muss es mit all den lichtern dort sehr schön sein.
nach der bootstour beschlossen wir uns ein bisschen vom sightseeing zu erholen und sind shoppen gegangen. ich habe ordentlich zugeschlagen und mir unter anderem drei paar schuhe gekauft..... wenn das so weitergeht muss ich mir, glaube ich, einen container mieten um alles wieder mit nach hause zu bekommen.....
zu hause wollte ich dann gleich die fünf millionen bilder auf meinen schleppi ziehen, doch die karte war leer. alle bilder futsch. irgendwas war an der kamera nicht richtig eingestellt. ja, sagt es nur: frauen und technik. aber die tina hat auch bilder gemacht und die sind noch alle da - also habe ich noch mal glück gehabt.
Samstag, 19. Mai 2007
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